Curling Event

 

Nach der Begrüssung durch den Präsidenten des Curling Clubs Burgdorf, Oberstlt Alexander Kunz, wurden wir nach einer kurzen theoretischen Einführung durch zwei Instruktoren in die Curlinghalle geführt. Ausgerüstet mit einem Besen wurde der Gang auf dem Glatteis geübt. Der Unterschied zu einem normalen Eislauffeld besteht in der Oberflächenbeschaffenheit. Das Eis der Spielbahnen, sogenannten Rinks ist nicht plan, sondern besteht aus unzähligen Pebbles (gefrorenen Wassertropfen), welche eine wellenförmige Oberfläche erzeugen. Am Ende von jedem Rink befindet sich das Haus. Das Ziel der beiden Mannschaften besteht darin, möglichst viele eigene Steine im Haus bzw. möglichst nahe zum Zentrum zu platzieren. Nachdem wir das Abgeben des Steins geübt hatten, wurden wir in vier Mannschaften und auf die zwei Rinks aufgeteilt und das Plauschturnier begann. Die beiden Teams pro Rink spielen abwechselnd acht Steine pro End. Ein Spiel besteht aus acht bzw. zehn Ends. Schnell wurde klar, dass das ganze doch komplexer war als anfangs gedacht. Mit dem korrekten Einsatz der Besen kann der Lauf und die Geschwindigkeit des Steins beeinflusst werden, jedoch konnte weder ein zu stark gestossener Stein abgebremst noch ein zu schwach laufender Stein erheblich beschleunigt werden, damit dieser doch noch die Hogline erreicht. Diese Tatsache entschied dann auch relativ eindeutig die ersten Ends. Mit zunehmender Spielpraxis wurde das Spiel aber immer interessanter und auch taktischer. Nach zwei kurzweiligen Stunden auf dem Eis wechselten wir ins Restaurant Overtime, wo wir beim Raclette-Plausch den Abend bei intensiven Gesprächen über das Erlebte und andere Themen gemütlich ausklingen liessen. Um es mit den Worten eines Teilnehmers zu sagen: „Es war ein durchaus glatter Abend!“

 

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