Vereinsreise nach Wien

 

 

Einer der Höhepunkte im Jubiläumsjahr „125 Jahre Offiziersgesellschaft Burgdorf“ war die Ende September durchgeführte Reise nach Wien. Während fünf Tagen besuchte eine 17-köpfige Gruppe die Donaumetropole. Der ehemalige Präsident Sébastien Stampfli hatte als Organisator ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, das bei den Teilnehmern grossen Anklang fand. Zu den Schwerpunkten gehörten eine Führung durch die Ringstrasse am ersten Tag; anderntags folgte eine ausgedehnte Besichtigung des Schlosses Schönbrunn. Nach der Rückkehr in die Innenstadt wartete ein besonderes Erlebnis auf die Gruppe: Eine Spezialistin mit dem schönen Namen Frau Hasenhütl führte mit wienerischem Charme und vielen Detailkenntnissen in der Altstadt durch weitgehend unbekannte Höfe, Plätze und Bauten. Am dritten Tag war der Besuch des Heeresgeschichtlichen Museums angesagt. Ein Fachhistoriker mit Magistertitel führte während zwei Stunden durch die teils neugestalteten Ausstellungsräume. Hier war auch das Fahrzeug zu sehen, in dem der habsburgische Thronfolger am 28. Juni 1914 in Sarajewo erschossen worden war. Diese Schüsse lösten den Ersten Weltkrieg aus.

 

Ein Ausflug in die Wachau mit Bahn und Bus, dem Besuch des berühmten Benediktinerstiftes Melk und eine anderthalbstündige Schifffahrt auf der Donau bis Krems rundeten den letzten Tag ab. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt. Schon am ersten Tag machte man Halt in einem typischen Kaffeehaus und in Nussdorf wurde auch dem „Heurigen“ zugesprochen. Dieser Aufenthalt in Wien und Umgebung wird allen Mitreisenden in bester Erinnerung bleiben und als Meilenstein in die Geschichte der Offiziersgesellschaft Burgdorf eingehen.

 

Heinz Schibler Burgdorf

 

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