126. Hauptversammlung

 

Am 24.04.2015 um 17 Uhr fanden sich bei herrlichstem Wetter und knapp 20°C bereits dreizehn Marschteilnehmer beim Schützenhaus ein. Die Gruppe beging die traditionelle Marschroute via Waldeckbrücke und Flüeweg bis zur ersten Flüe. Mit herrlicher Rundsicht auf die Stadt und bei Wurst, Käse, Brot und Wein aus dem Rucksack wurde dort beim inoffiziellen Apéro angeregt diskutiert. Gegen 18:40 Uhr traf die Marschgruppe beim offiziellen Apéro im Schützenhaus ein – man gönnte sich noch ein Burgdorfer Bier vor der Hauptversammlung.

 

Um 19 Uhr eröffnete der Präsident die Hauptversammlung und blickte in seinem Jahresbericht auf ein würdiges Jubiläumsjahr 2014/2015 zurück. Besonders hervor hob er, dass eine Offiziersgesellschaft eine zentrale gesellschaftliche und demokratische Rolle wahrnehmen müsse, indem sie die Interessen der Offiziere als Bürger in Uniform gegenüber der Armeeführung und den politischen Auftraggebern unabhängig und kritisch vertrete. Weil diese dauernde Aufgabe bislang keinen Niederschlag im statutarischen Gesellschaftszweck gefunden hat, regte er eine gelegentliche Anpassung der Statuten an.

 

Nach gut fünfzehn Jahren Vorstandstätigkeit trat Hptm Peter Stähli aus dem Vorstand zurück. An seiner Stelle wählte die Versammlung Oberstlt Francesco M. Rappa in den Vorstand. Oberstlt Martin Wenger wurde von der Versammlung für seine besonderen Verdienste für die Gesellschaft zum Ehrenmitglied ernannt.

 

Oberst i Gst René Zahlen, Präsident KBOG, forderte in seinem Grusswort zur Einigkeit unter den Offizieren auf und verdankte die Arbeit von Maj Yves Greisler als langjährigen Sekretär der KBOG.

 

Sämtliche Traktanden wurden im Übrigen einstimmig im Sinne der Anträge des Vorstandes angenommen. Besonders erfreulich war einerseits, dass die Jahresrechnung 2014 gegenüber dem budgetierten Defizit von CHF 10'540.00 lediglich mit einem Ausgabenüberschuss von CHF 5'728.35 abgeschlossen werden konnte; andererseits konnte die Mitgliederzahl von 277 auf 292 erhöht werden.

 

Im Anschluss an die Hauptversammlung begeisterte Oberst i Gst Peter Schneider, Chefredaktor der ASMZ, mit einem feurigen Referat über das Projekt Weiterentwicklung der Armee (WEA). Auch er betonte die Wichtigkeit einer von der Armeeführung unabhängigen Meinungsäusserung der Offiziere und bezeichnete diesen Umstand als höchstes Gut unseres demokratischen Systems. Entsprechend nahm er bei seinen Kommentaren zu den Kernpunkten der WEA (höhere Bereitschaft; bessere Kaderausbildung; vollständige Ausrüstung und regionale Verankerung) kein Blatt vor den Mund.

 

Vortrag von Oberst i Gst Peter Schneider

 

 

 

 

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