Sicherheit im Bundeshaus

 

Dunkelgraue bis schwarze Wolken lagen über dem Bundesplatz und ein beissender Wind wehte durch die Bundesgasse; Sturmtief Johanna hatte uns Ihr Empfangskomitee gestellt. So waren wir froh, uns hinter den Pforten des Bundeshauses zu wärmen. Die Zutrittskontrolle verlief – abgesehen von ein paar vorübergehend sichergestellten Schweizer Taschenmessern – reibungslos. Jeder und jede der insgesamt 42 Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurde durch den Bundessicherheitsdienst (BSD) mit einem eigens für diesen Anlass angefertigten persönlichen Badge ausgerüstet. Dieser konnte dann auch als Andenken mit nach Hause genommen werden. Im Anschluss an die Eintrittsformalitäten wurden wir von den Herren Schindelholz und Croisier des BSD begrüsst. In einer ersten Phase referierte Herr Schindelholz über den Bundessicherheitsdienst als Organisationseinheit im Allgemeinen und nahm dann spezifisch Bezug auf die Sicherheit im Parlamentsgebäude. Dabei beleuchtete er insbesondere das Spannungsverhältnis zwischen der Sicherheit einerseits und dem direktdemokratischen Bedürfnis der Parlamentarierinnen und Parlamentarier nach möglichst viel Offenheit andererseits. In einer zweiten Phase übernahm Herr Croisier das Zepter und machte mit uns einen praktischen Rundgang durch das Herrschaftsgebiet von ihm und seinen Mitarbeitern. Mit viel Humor und Charme gab er uns einen nicht alltäglichen Einblick in die Räumlichkeiten des Bundeshauses. Dabei sahen wir neu renovierte Gebäudeteile, trafen auf den einen oder anderen National- oder Ständerat, welcher auch zu fortgeschrittener Stunde noch seinen Geschäften nachging und erhielten die eine oder andere Anekdote aus dem Alltag im Bundeshaus erzählt. Der Rundgang endete unter dem Schweizerkreuz in der Kuppelhalle und unter der Inschrift unus pro omnibus, omnes pro uno.

 

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